|
Die Münzsammlung des historischen museums umfasst Münzen der Stadt
Frankfurt, Medaillen auf Frankfurter Personen
und Ereignisse, Deutsche Münzen, Geld
der Griechen und Römer, Papiergeld,
Münzstempel, Siegelstempel und
Münzwaagen.
Grundlage der Sammlung waren die 1749 der
Stadt geschenkten 3296 Münzen der
Griechen und Römer. Heute sind es ca.
9000 Stücke, darunter auch Gemmen und
Glasplasten. Einen Schwerpunkt bilden die
Münzen aus Ägypten.
Die Frankfurt-Abteilung enthält fast
lückenlos alle in und für Frankfurt
geprägte Münzen und Medaillen seit
dem 12. Jahrhundert. Hinzu kommen Marken,
Zeichen, Prämien, Orden, Münz- und
Medaillenstempel, Siegelstempel und
Papiergeld mit Bezug auf Frankfurt. Eine
umfangreiche Sammlung von Abzeichen des
nationalsozialistischen Winterhilfswerks,
sowie Buttons und Pins, dokumentieren einen
weiteren Bereich der Alltagskultur.
Schwerpunkte bilden Frankfurter
Königskrönungen und die vielen
Medaillen auf Goethe. Die größte
Abteilung der Münzsammlung umfaßt
Prägungen fast aller deutschen
Münzstände. Schwerpunkte sind
Mittel- und Süddeutschland, Rheinland
und Westfalen, Spezialgebiete betreffen
Friedberg, Hanau, Solms, Sayn und Hessen.
Die Papiergeldsammlung besteht aus Scheinen
des Deutschen Reiches sowie Not- und
Inflationsscheinen von Ländern, Kommunen
und Firmen.
Die aktuellen Themen der Münzsammlung
heißen "Währungsunion" und
"Europa". Karl der Große schuf 794 in
Frankfurt die erste europäische
Einheitswährung, und heute ist die Stadt
mit der Europäischen Zentralbank Sitz
des €uro. Dem entsprechen die
künftigen Ausstellungen und die
Sammeltätigkeit im Münzkabinett. |