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STADTGÄNGE

 

Vom Museum in die Stadt führen Sie unsere Stadtgänge
(max. 25 Pers.) zu verschiedenen, historisch interessanten Orten.

 

Treffpunkt

Unsere Stadtgänge und Führungen beginnen (es sei denn, im Veranstaltungsprogramm ist explizit ein anderer Ort angegeben) im Foyer des historischen museums frankfurt (Fahrtor 2).

Die Stadt(rund)gänge dauern im Allgemeinen zwischen anderthalb und zwei Stunden. Gruppen sollten nicht mehr als 25 Personen umfassen.

 

Information und Anmeldung

 

Susanne Angetter

Montag bis Donnerstag: 10.00-15.30 Uhr
Tel. ++49 (0)69-212-35154

Freitag: 09.00-16.00 Uhr

Tel. ++49 (0)69-212-31672

Fax ++49 (0)69-212-42078
E-Mail: besucherservice.historisches-museum(at)stadt-frankfurt.de

 

 

 

oder verwenden Sie unser Formular für Führungsanfragen.

 

Sie können unser Angebot an Stadtgängen auch hier speichern und ausdrucken (pdf, 700 KB).

 

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Meinungsmacher vom Main:
Pressegeschichte in Frankfurt

Die neuesten Nachrichten kommen seit Jahrhunderten aus Frankfurt. Informierten zunächst die „Meßrelationen" über die Geschehnisse zwischen den Messen, erschien 1615 die erste Ausgabe der „Frankfurter Postzeitung" mit Neuigkeiten aus Nah und Fern. Den Ruf als Pressestadt mehrten im 19. Jahrhundert die „Frankfurter Zeitung" sowie nach dem 2. Weltkrieg die „Frankfurter Rundschau" und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der Stadtrundgang begibt sich auf die Spuren der Meinungsmacher zwischen Römerberg und ehe­ma­ligem Zeitungsviertel um das Palais Thurn und Taxis. Dabei geht es nicht nur um die Zeitungen selbst, sondern auch um einflussreiche Verleger wie Leopold Sonnemann und wortmächtige Journalisten wie Friedrich Stoltze.

 

 

1848 – Revolution in Frankfurt

Deutsche Politik und Frankfurter Verhältnisse, Vormärz und bür­ger­li­che Revolution: Zwischen Paulskirche und dem re­kon­stru­ier­ten Palais Thurn und Taxis ist nicht nur der Rolle von Gruppen und Personen – besonders der Beteiligung der Frankfurter, die Arbeit der Na­tio­nal­ver­samm­lung und die Gründe ihres Scheiterns – nach­zu­spü­ren, auch die Or­te von Barrikaden und Erschießungen oder das literarische Frank­furt und der Salon der Clothilde Koch-Gontard sind Teil des Rundgangs. Der Stadtgang lässt sich erweitern durch eine Fahrt zum Hauptfriedhof (U5) zu den Gräbern der Gefallenen von 1848.

Der Stadtgang beginnt am kinder museum frankfurt
(An der Hauptwache 15 - Zwischenebene).

 

 

 

Einzug der Mitglieder des Vorparlaments in die Paulskirche, Lithografie von Jean Nicolas Ventadour, 1848, Inv.-Nr. C3294 (c) hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Stadt am Fluss

Welche Bedeutung hatten Fischer- und Flößerzunft für das mit­tel­al­ter­li­che Frankfurt? Kultur- und sozialgeschichtliche Aspekte der Stadt­ent­wick­lung werden am Beispiel des Mains als Transport- und Kom­mu­ni­ka­tions­band seit dem frühen Mittelalter erläutert. Vom his­to­ri­schen museum führt der Rundgang über das Leinwandhaus, vorbei am Dom zum Mainufer bis zur Alten Brücke und zurück über den Mainkai zum Eisernen Steg. Berufe in, am und auf dem Main werden the­ma­ti­siert sowie die Bedeutung des Hafens am Fahrtor und der Brücken für die Entwicklung und Bedeutung der Stadt.

 

 

Friedrich Wilhelm Hirt, Das Mainufer am Fahrtor, Öl auf Leinwand, 1757, Inv.-Nr. B1528 (c) hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Frankfurt und der Erste Weltkrieg

Eine Spurensuche in Frankfurt vor einhundert Jahren. Wo wurde die Mobilmachung bekannt gegeben? Und welche Gebäude verwandelten sich in Lazarette? Orte werden aufgesucht, wo Wolle und Edelmetalle gesammelt wurden und wo sich die revolutionären Soldaten am Kriegs­en­de einquartierten.  Aber auch im künstlerischen Werk von Max Beckmann zeigen wir die Spuren des Krieges.

 

Jüdisches Leben in Frankfurt

Der Gang führt über den Römer und Dombereich zum Stadtmodell im Museum Judengasse, das in seinem Maßstab (1:200) dem gro­ßen Treuner’schen Altstadtmodell gleicht und sich an dieses östlich anschließt. Der Stadtgang endet schließlich an der Gedenkstätte am Börneplatz. Es werden die historischen und kul­tur­ar­chäo­lo­gi­schen Aspekte der jüdischen Lebenswelt vom Mittelalter bis zum Holocaust besprochen. So berührt der Gang durch die Frankfurter jüdische Geschichte die Gedenkplakette auf dem Römerberg in Erinnerung der Bücherverbrennung ebenso wie die Süd­sei­te des Doms entlang der Saalgasse als ehemaliger Ort des Zu­sam­men­le­bens von Juden und Christen.

 

 

Die Judengasse, Fotografie von Carl Krause, um 1880, Inv.-Nr. C 15276 (c) hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Die Zeil – vom Viehhof zu MyZeil

Der Rundgang verläuft von der Saalgasse zur Fahrgasse, über die Stau­fer­mau­er zur Konstablerwache und führt schließlich über die Zeil bis zur Hauptwache. Hierbei spannen wir einen historischen Bogen, der die Entwicklung der Zeil vom mittelalterlichen Viehmarkt zu einer der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Europas nachvollzieht. Anhand aus­ge­wähl­ten Bildmaterials wird der Wandel einer immer rastlosen Fla­nier­mei­le deutlich: Hotels, Kaufhäuser und Palais von einst bis zum 2009 fertiggestellten Konsumtempel „MyZeil“. Dieser historische Über­blick lässt sich durch den überwältigenden Blick auf die Frank­fur­ter Skyline von der Zeilgalerie-Dachterrasse oder von der Aussichtsplattform des Kaufhauses MyZeil beschließen.

 

Zeil mit Pferdebahn, Blick von der Hauptwache nach Osten, Fotografie Carl Hertel, um 1880, Inv.-Nr. C29106 (c) hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Baustelle Altstadt

Frankfurt als ewige Baustelle. Diese Führung nimmt das als Her­aus­for­der­ung an. Wir besuchen einige der aktuellen Baustellen Frankfurts und verfolgen, wie sich diese Stadt immer neu wandelt. Wir besuchen das neu entstehende Quartier auf dem früheren Degussagelände, schau­en beim mittlerweile fast fertigen Taunusturm vorbei, in den eine Dependance des Museums für Moderne Kunst einzieht, informieren uns über den Stand des Wiederaufbaus der Altstadt und statten auch der Baustelle des historischen museums einen Besuch ab.

 

 

Östliche Altstadt

Der Rundgang beginnt mit einem Blick auf die Saalhofkapelle und damit auf den ältesten Kern des mittelalterlichen Frankfurts. Von dort führt der Weg weiter über den Römerberg zum Steinernen Haus und zu einer kleinen Passage des ehemaligen Nürnberger Hofs, einem wei­te­ren mittelalterlichen Teil der Altstadt. Der Hainer Hof schließt sich an und der Gang endet an der Gedenkstätte Börneplatz. Historische Schich­tun­gen und Überlagerungen im Stadtbild werden so sichtbar. Zugleich werden Themen wie die Stadt im Mittelalter und in der frü­hen Neuzeit, Juden in Frankfurt, Frankfurt als historische Messestadt, Sanierung und Stadtplanung, Zerstörung und Wiederaufbau berührt.

 

 

Synagoge am Börneplatz, Fotografie von Fred Kochmann, Nov. 1938, Inv.-Nr. Ph03821b (c) hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Kaisermacher in Frankfurt

Auf den Spuren gewählter und gekrönter Häupter führt dieser Stadtgang von der historischen Kaiserpfalz im Saalhof, wo man die Reichsinsignien kennenlernt, über den Kaiserdom als Ort von Wahlen und Krönungen über den alten Krönungsweg auf den Römerberg (mit Besuch des Kaisersaals, soweit möglich). Von den Anfängen unter Karl dem Großen über die in der Goldenen Bulle Kaiser Karls IV. festgelegten Wahlregeln über die Rituale und Zeremonien der Krönung bis zu den Feierlichkeiten nach der Krönung folgt der Rundgang den Fußstapfen der Kurfürsten und werfen einen Blick in die Erzämter die sie ausübten.

 

Frankfurt – das Kaufhaus der Deutschen. Begegnung, Amüsement und Handel zur Messezeit

Frankfurts Aufstieg von einem bäuerlichen Kleinstädtchen zur eu­ro­pä­isch­en Messe- und Handelsstadt vom Mittelalter bis in die Neuzeit vollzieht der Stadtgang vom alten Frankfurter Hafen am Rententurm zum Leinwandhaus über den Domhügel zurück zum Römerberg le­bendig nach. Zwischen Messeständen und Patrizierhäusern findet zur Messezeit nicht nur Handel und Geldwechsel statt, inmitten alter Ri­tu­ale erfuhr man Neuigkeiten aus aller Welt und gab sich dem Spektakel hin. Es begegnen sich alle Gesellschaftsschichten, von Bettlern und Dirnen über Bürger und Patrizier zu Kaufleuten aus ganz Europa.

 

 

Frankfurter Ostermesse 1845, Frankfurt am Main, Lithographie, © hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Typisch Frankfurt – Messe, Markt und Handel

Heute besuchen jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt die unterschiedlichen Messen in Frankfurt. Doch auch schon früher nah­men Messe, Markt und Handel einen bedeutenden Platz im all­täg­li­chen Frankfurter Leben ein. Welche Waren wurden hier hergestellt und gehandelt? Was war eine Messe überhaupt? Mit welchem Geld wurde dort bezahlt? Und wer durfte zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert eigentlich in dieser Stadt leben? Diese und viele weitere spannende Fra­gen werden auf dem Stadtgang mit Hannes Pflügner thematisiert.

 

 

Die Frankfurter Messe auf dem Römerberg im Jahr 1696

„Stadtluft macht frei“ – Alltagsleben und Kulturgeschichte im mittelalterlichen Frankfurt

Von einer kleinen fränkischen Siedlung wird unter den staufischen Herrschern eine blühende Stadt. Vom historischen museum über das Leinwandhaus und den Domhügel geht es zum Steinernen Haus und weiter zum Justitiabrunnen auf dem Römerberg. Auf den Spuren der Vergangenheit erschließt sich Frankfurts Alltags- und Kul­tur­ge­schich­te. Das Zusammenleben von Bürgern, Beisassen und Fremden, Chris­ten und Juden in Mittelalter und Früher Neuzeit, Essen und Trinken, Recht und Gesetz, aber auch Stadtentwicklung und his­to­ri­sche Ü­ber­la­ger­ung­en im Stadtbild werden so greifbar. Unter der Herr­schaft der Stau­fer entwickelte sich Frankfurt zu einer richtigen mittelalterlichen Stadt. Die Bevölkerung wuchs und der Handel florierte. Wie aber lebte es sich hier als ganz normaler Mensch? In welcher Art von Häusern wohnte man? Was stand auf dem Spei­se­plan? Und welche Berufe wurden ausgeübt? Nach dem Start im Mu­seum lernen die Teilnehmer/innen das interaktive Stadtmodell, den Saalhof und dessen historische Küche kennen. Danach geht es ge­mein­sam auf einen interaktiven Stadtgang zu authentischen Orten in der Frankfurter Altstadt rund um Römerberg und Domhügel.

 

Das Leinwandhaus um 1890,(c) hmf, Foto: H. Ziegenfusz

Frankfurter Fachgeschäfte – eine Spurensuche

Wenn man durch die Frankfurter Innenstadt läuft, fällt einem auf, dass diese von Filialketten dominiert wird. Jedoch gibt es auch in Frankfurt noch Geschäfte, die eben nicht zu einer Kette gehören. Hier steht die Inhaberin oder der Inhaber noch persönlich hinter dem Verkaufstresen, berät die Kundschaft und verkauft Produkte, die es so kein zweites Mal in der Stadt gibt. Bei diesem Stadtgang stehen diese traditionellen Geschäfte im Fokus. Die Teilnehmer lernen echte Raritäten kennen: Neben der größten Knopfsammlung lässt sich auch das größte Messergeschäft der Stadt bestaunen.

 

 

Domplatz 8, mit Geschäft "Betten Brehler", Frankfurt am Main

Die Doors auf dem Römerberg und andere musikalische Sehenswürdigkeiten Frankfurts

In Frankfurt ist Musikgeschichte geschrieben worden: So gab es hier unter Telemann das erste öffentliche Konzert Deutschlands, der 14-­jährige Goethe hörte den siebenjährigen Mozart; nach 1945 entwickelte sich die Mainmetropole zur Jazzhauptstadt und der Musikanarchist Frank Zappa führte in der Alten Oper sein letztes großes Werk „The Yellow Shark“ auf. Auch an den denkwürdigen Auftritt von „The Doors“ mit ihrem Sänger Jim Morrison direkt vor den Frankfurter Römer wird mit Bild und Ton erinnert.

 

The Doors

Zauberhafte Frankfurter Sagenwelt – auf der Suche nach Wahrheit und Mythos

Haben Sie sich auch immer schon gefragt, wie viel Wahrheitsgehalt in dem alten Sagenstoff steckt? Dann lassen Sie sich auf einen Stadt­spa­zier­gang zu den beliebtesten Frankfurter Sagen rund um die Gründung der Stadt, den Bau der Alten Brücke oder dem Wilddieb im Eschen­hei­mer Turm entführen. Erfahren Sie nicht nur, was es mit den Sagen selbst auf sich hat, sondern auch, in welchem Kontext sie entstanden sind und was davon als „wahr“ anzunehmen ist.