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Frankfurt Einst?

 

Was macht eine Stadt aus? Wie lebten und leben die Bürger/innen in Frankfurt? Welche Beziehungen pflegen sie mit Nachbarn und Fremden? Die ersten beiden Etagen im neuen Ausstellungshaus gehen diesen und anderen Fragen nach. Die Dauerausstellung „Frankfurt Einst?” untersucht auf 2.000 qm die Stadtgeschichte auf ihre Eigenlogiken und ihre wechselnden Identitäten und Zuschreibungen. Die Galerie Stadtbilder gewährleistet den schnellen Einstieg in die Stadtgeschichte. Danach eröffnen sich drei Themengalerien, die sich den zentralen Profilen der Stadt widmen: den Bürgern, dem Geld und der Welt.

 

Als Auftakt zum Rundgang im Erdgeschoss möchte die Galerie Stadtbilder den Besucher/innen helfen, sich in der Stadt zu verorten. Doch nicht nur ein chronologisch aufgebauter Überblick von der Stauferzeit bis zur Gegenwart ist hier zu erwarten: Die Galerie zeigt Protagonisten und Geschichten, die die Stadt prägten und prägen, sowie Bilder, die die Stadt über sich selbst produzierte oder zu produzieren half.

 

Auf der gleichen Etage liegt die Galerie Bürgerstadt, in der gefragt wird: Wer „macht die Stadt? Aber auch: Wer hat Teil an den wesentlichen Entscheidungsprozessen und wer nicht? In Frankfurt ist es besonders spannend, diese Fragen zu stellen, denn es war immer eine Stadt der Bürger/innen und nicht der Fürsten. Vergesellschaftungsformen wie Vereine, stadtbürgerliche Kultur- und Bildungsinstitutionen, aber auch einzelne Biografien von Frankfurtern stehen hier im Mittelpunkt.

 

Im ersten Obergeschoss können die Besucher/innen in der Galerie Geldstadt die wechselvolle Geschichte der Mainstadt als Messeplatz des Reiches erkunden und sich mit der Stadt als europäischem Finanzplatz der Gegenwart auseinander setzen. Die Börse und Zyklen des Handels sind ebenso Thema wie die Orte und Mittel des Handels, die Messe sowie die Symbolik und Bedeutungen des Geldes.

 

Die hier angrenzende Galerie Weltstadt präsentiert den Besuchern/innen die Rolle Frankfurts als einen Zentralort der deutschen Geschichte: Denn Frankfurt war der Ort der Kaiserwahlen im Alten Reich, der Ort der Bundesversammlung und der Nationalversammlung im 19. Jahrhundert. Diese Qualitäten der Stadt sind untrennbar mit der Eigenschaft Frankfurts als einer europäischen Verkehrs- und Kommunikationsdrehscheibe verknüpft.

 

„Frankfurt Einst? bietet ein buntes Kaleidoskop von der Geschichte Frankfurts und seiner Gegenwart. Die Ausstellung wird immer wieder neu erfahrbar durch Wechselmodule und „Wanderkarten, mit denen thematisch rote Fäden gelegt werden. Junge Besucher/innen haben die Möglichkeit, einer für sie konzipierten Spur zu folgen. Die Eindrücke können darüber hinaus in den beiden Geschichtsateliers vertieft werden.

 

„Frankfurt Einst?wird vom Museumsteam gemeinsam mit den Gestaltern arge gillmann schnegg aus Basel umgesetzt.

 

 

Detailberichte

 

 

Galerie Thumb Nr 0
Galerie Thumb Nr 1
Galerie Thumb Nr 2
Galerie Thumb Nr 3
Galerie Thumb Nr 4
Galerie Thumb Nr 5
Galerie Thumb Nr 6
Galerie Thumb Nr 7
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Der Plan der ersten Etage von

Der Plan der ersten Etage von "Frankfurt Einst?" im EG des Ausstellungshauses mit den Themen-Galerien "Stadtbilder" und "Bürgerstadt". Entwurf arge gillmann + schnegg (g+s), Basel (c) g+s