D E
A A

Frankfurter Sammler und Stifter

Ein Konditormeister als Kunstsammler

 

Diese Sammlung für die neue Dauerausstellung „Frankfurter Sammler und Stifter” ist den Frankfurtern von heute nicht ganz unbekannt. Das Prehn'sche Kunstkabinett zog bereits in den 1980er und 1990er Jahren viele Interessierte an. Die Neuaufstellung folgt den neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen.

 

Der wohlhabende Frankfurter Konditormeister Johann Valentin Prehn (1749–1821) stellte im Lauf mehrerer Jahrzehnte eine Universalsammlung zusammen, die auch naturwissenschaftliche Objekte und ethnografische Raritäten enthielt. Im Mittelpunkt standen über 800 Miniaturgemälde – das „Kleine Gemäldekabinett”, das er in 32 Laden kunstvoll anordnete.

 

Prehn lebte auf der Zeil, der damaligen Prachtstrasse Frankfurts in der Nähe seiner Freunde Johann Ludwig Ernst und Johann Friedrich Morgenstern, des Sammlers Johann Friedrich Daems und des Kunstkritikers Heinrich Sebastian Hüsgen. Die neue Aufstellung macht jeweils acht Laden mit insgesamt ca. 160 Gemälden sichtbar; die übrigen 26 Laden können geführten Gruppen präsentiert werden.

 

 

 

Zurück zu den Sammlungen...

Galerie Thumb Nr 0
Galerie Thumb Nr 1
Galerie Thumb Nr 2
Galerie Thumb Nr 3
Tableau 6 des Prehn'schen Gemäldekabinetts (c) hmf, Foto: U. Seitz-Gray

Tableau 6 des Prehn'schen Gemäldekabinetts (c) hmf, Foto: U. Seitz-Gray