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Das Kronberger Haus. Zweigstelle des historischen museums frankfurt (c) hmf, Foto: U. Dettmar

Geschichte des Kronberger Hauses

Das Kronberger Haus wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Spätrenaissance erbaut. Für die damaligen Verhältnisse sehr fortschrittlich ausgestattet, wandelte das Haus über die Jahrhunderte seine Funktionen von einem Bürgerhaus, zu einer Druckwerkstatt bis hin zu einer Tabakfabrik und diente später als Rathaus, Schule, Bibliothek sowie als Sitz der Freiwilligen Höchster Feuerwehr.

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Büste des großen Förderers der Porzellanmanufaktur, der Mainzer Kurfürst Emmerich Joseph von Breidbach-Bürresheim, Höchster Porzellan, farbig staffiert, 1770, Modelleur Johann Peter Melchior, Inv.-Nr. X17640 (c) hmf, Foto: U. Dettmar

Höchster Porzellan-Manufaktur

Der Höchster Porzellan-Manufaktur wurde 1746 vom Mainzer Erzbischof und Kurfürst Johann Friedrich Carl von Ostein das Gründungsprivileg erteilt, und ist damit die zweitälteste Porzellanmanufaktur in Deutschland. Ihre Produktionen etablierten sich als hochwertige europäische Porzellankunst. Die Manufaktur erfuhr jedoch Ende des 18. Jahrhunderts durch revolutionäre Kriegswirren 

ihren Niedergang.

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Höchster Porzellansammlungen

Schon im 19. Jahrhundert legte das historische museum den Grundstock für seine Höchster Porzellansammlung. Durch gezielte städtische Ankäufe, private Schenkungen und mit Hilfe seines Förderverein, der Historisch-Archäologischen Gesellschaft e.V., hat das Museum eine umfangreiche systematische Sammlung von Höchster Fayencen und Porzellanen aufgebaut. Den an Umfang und Wert bedeutendsten Zuwachs erhielt die städtische Porzellansammlung im Jahre 1910.

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Halalibläser, Höchster Porzellan, farbig staffiert, 1755-1764, Modelleur Laurentius Russinger, Sammlung Hoechst AG, Inv.-Nr. X.2009.2003.HC (c) hmf, Foto: U. Dettmar