Besucherservice:
Susanne Angetter
Information und Anmeldung
Mo. bis Fr.: 10-15.30 Uhr
Tel.:212-35154
Fax:212-42078
susanne.angetter(at)stadt-frankfurt.de
Führungen
Hausrundgang
Der Rundgang gewährt einen ersten Überblick über die verschiedenen Teile der historischen Bauelemente des Museums, welche vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert reichen. Wegen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Altbaus sind bis auf Weiteres einzelne Bauteile nur von außen zu besichtigen (Bernus - und Burnitzbau, Saalhofkapelle und Palas). Ein erster Überblick über die Geschichte Frankfurts wird durch die Ausstellung „Bilder der Frankfurter Altstadt - Stadtmodelle und Mainuferpanorama“ vermittelt. Dazu kommen exemplarische Objektgruppen aus der Dauerausstellung: „Spätmittelalter - Kirchen, Stifter, Frömmigkeit“ und „Von Fremden zu Frankfurtern“ - Die Geschichte der Migration in Frankfurt sowie der „MainMetropole. Frankfurter Stadtgeschichte 1866 - 2001“.
„Mainmetropole. Frankfurter Stadtgeschichte 1866-2001"
Die auf ca. 500 m² Fläche angelegte Dauerausstellung vermittelt einen Überblick über 135 Jahre Frankfurter Stadtgeschichte mit einzelnen Stationen zu politischen, wirtschaftlichen, technikgeschichtlichen und kulturellen Aspekten. Sie wird durchzogen von einer "Zeitschiene" mit über 120 Objekten zur Frankfurter Geschichte. Auf der "Zeitschiene" gibt es vier "Stationen": Wilhelminische Zeit 1866-1918 - Weimarer Republik 1918-1933 - Nationalsozialismus 1933-1945 - "Aus den Trümmern zu einem europäischen Zentrum" 1945-2001.
So wird entlang der "Zeitschiene" sowohl der aufstrebende Industriestandort Frankfurt am Main, das einzigartige Stiftungswesen, die Zerstörung der jüdischen Gemeinde unter der NS-Diktatur, der Wiederaufbau nach 1945, die Messestadt und der internationale Verkehrsknotenpunkt, aber auch das Bahnhofsviertel oder etwa die Kultserie „Die Hesselbachs“ angesprochen.
Mit diesen "Stationen" verbunden sind vier Themenbereiche, die sich den privaten Lebenswelten widmen: Auf die Wohnkultur und die Rollenverteilung der Geschlechter im Wilhelminischen Bürgerhaus folgt eine um die „Frankfurter Küche“ angeordnete Abteilung zur „Neuen Sachlichkeit“ der 1920er Jahre als Synonym der Moderne und des Fortschritts im Neuen Frankfurt. Der Nachlass des Frankfurter Hitlerjungen Walter S. ermöglicht exemplarische Einblicke in Alltag und Lebenswelt im nationalsozialistischen Frankfurt und konfrontiert diesen mit Biographien von NS-Opfern. Im vierten Themenraum steht das Phänomen der Wohngemeinschaft als Ausdruck eines in den 1970er Jahren entwickelten alternativen Lebensentwurfs im Mittelpunkt.
Das jüngste Exponat der geplanten Dauerausstellung datiert vom Dezember 2001: Der erste in Frankfurt ausgegebene „Starter-Kit“ für den neu eingeführten Euro verweist auf die Bedeutung der Stadt als Sitz der Europäischen Zentralbank und als globaler Finanzplatz.
„Jüdisches“ Silber
Zur so genannten „Ausschaltung der Juden aus dem Wirtschaftsleben“ nach dem Novemberpogrom 1938 gehörte das Verbot des Besitzes von Edelmetallen. Historisches Museum und Museum für Kunstgewerbe (heute: Museum für Angewandte Kunst) sahen als Hauptgefahr die Verschrottung kunst- oder stadtgeschichtlich wertvollen Silbers. Die städtische Darlehensanstalt “übernahm” für eine Vergütung von 10 Pf. pro Gramm Silber aus “jüdischem” Besitz.
Die Museen teilten das Silber mit einem Gewicht von insgesamt 474 kg untereinander auf. Jüngste Recherchen haben aufgedeckt, dass ein Teil dieses Silbers nach 1945 im Historischen Museum inventarisiert worden ist.
Im Wortlaut des Inventarbuchs von 1952 sei es „im Museum vorgefunden“ oder Inventarnummern seien „abgewaschen” worden. Tatsächlich verwandelte sich „Raubsilber“ damit in „Altbesitz“ des Museums.
Frankfurt im Spätmittelalter. Kirche - Stifter - Frömmigkeit
Die Führung thematisiert religiöses Leben in Frankfurt zwischen 1400 und 1520. Sie beleuchtet insbesondere bedeutende Altäre (z.B. von Albrecht Dürer und Mathias Grünewald), aber auch mittelalterliches Urkundenwesen sowie Aspekte Frankfurts als frühe Messe- und Handelsstadt. Textilien und liturgische Gefäße, religiöse Skupturen und Bildnisse aus der Frühzeit der Portraitmalerei werden zudem integriert. Besonders anschaulich lässt sich religiöses Leben am Beispiel des Epitaphs des ersten „Leutepriesters“ Johannes Lupi und einer einmaligen Dekalogtafel in Stein darstellen.
Von der mittelalterlichen Stadt zur "EURO-City"
Mit Hilfe historischer Stadtmodelle und Pläne gibt die Führung einen Überblick über die Frankfurter Stadtentwicklung. Das Altstadtmodell der Brüder Treuner, das sogenannte Trümmermodell der Altstadt (1946), das Architekturmodell der Frankfurter Schirn (1986), sowie der Merianplan (1628) und Delkeskampplan (1864) werden mit Darstellungen des 19. und 20. Jahrhunderts verglichen. In Verbindung damit bietet das Mainuferpanorama von Friedrich Wilhelm Hirt (1757) ungewöhnliche Blicke auf die Frankfurter Lebenswelt.
Am Schluß steht das große Stadtmodell im Technischen Rathaus, das die heutige Skyline Frankfurts, aber auch schon Zukunftsmodelle präsentiert.
"Das Mainufer am Fahrtor" von Friedrich Wilhelm Hirt
Diese Führung befaßt sich mit Frankfurt zur Zeit des jungen Goethe. Das Gemälde aus dem Jahr 1757 liest sich als Panorama einer städtisch-ständischen Gesellschaft am Vorabend der Aufklärung. Das größte Gemälde des historischen museums frankfurt läßt sich auch gesondert darstellen und bietet eine Vielzahl von Themen: Bürgertum und Kaufmannschaft; Ständewesen; barocke Fortifikation (Wallanlagen und Mauern) - Offene Stadt; Messe, Markt und Handel; Kleidung und Mode u. v. a.
„Von Fremden zu Frankfurtern“ - Zur Geschichte der Migration in Frankfurt
Die Ausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern - Zuwanderung und Zusammenleben“ macht die Zuwanderung nach Frankfurt und das allgemein gedeihliche Zusammenleben von Frankfurtern und Zugewanderten in Geschichte und Gegenwart bewusst. Die Ausstellung arbeitet exemplarisch. Nicht alle Wanderungsbewegungen nach Frankfurt, nicht alle Migrantengruppen der Gegenwart können thematisiert werden. So werfen wir einen Blick auf die hugenottischen Glaubensflüchtlinge, für die Frankfurt die „Drehscheibe der réfugiés“ war, wie ebenso auf die italienischen Migranten (des 18. Jahrhunderts), für die Frankfurt ein wirtschaftlicher Magnet darstellte.
Ein Schwerpunkt der Ausstellung indes ist die Geschichte der Migration seit 1945. Von hier an arbeitet die Ausstellung mit anschaulichen Exponaten und Erinnerungsobjekten der befragten ZeitzeugInnen. Zu den herausragenden Ausstellungsobjekten gehören erste Arbeitsverträge „in der Fremde“, Plakate und Fotografien der Situation der ersten „Gastarbeiter“ ab 1955, eine Aussteuerkiste und Andenken an die Heimat. Die Inszenierung eines Großfotos zusammen mit Koffern symbolisiert die Ankunft in einem fremden Land, das für viele mittlerweile zur neuen Heimat geworden ist. Einzelne Objekte verweisen aber auch auf die politischen Konflikte, die Menschen gezwungen haben, zu emigrieren.
Ausgehend von den Gründen, die Menschen in Geschichte und Gegenwart nach Frankfurt geführt haben, wird deren Integration in die städtische Gesellschaft nachvollziehbar. Als wesentliches Element für die gelungene Aufnahme der Fremden haben sich Bildung und Ausbildung der zuwandernden Menschen und die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes erwiesen. Dazu treten Beispiele von Vereinen, die MigrantInnen wieder in den Arbeitsprozeß integrieren oder in Not und Prostitution geratene Frauen aus den Klammern der organisierten Zuhälterei heraus lösen wollen oder etwa die Darstellung der von Abschiebung bedrohten Asyl suchenden Menschen.
In Verbindung mit der Dauerausstellung MainMetropole und der Präsentation „Bilder der Frankfurter Altstadt“ lassen sich weitergehende Verknüpfungen der Einwanderung nach Frankfurt herstellen:
Die Thematisierung etwa von Messe, Markt und Handel läßt sich über Stadtmodelle und historische Ansichten topografisch wirkungsvoll vermitteln. Zugleich aber auch in der Abteilung Frankfurt im Spätmittelalter durch die Hervorhebung des Annenaltars als Stiftung der Annenbruderschaft, einer Zusammenkunft von in- und vor allem ausländischen Kaufleuten.
„Die Bibliothek der Alten“
Ein Generationen übergreifendes Projekt, 2000-2105
Anläßlich der Ausstellung „Das Gedächtnis der Kunst. Geschichte und Erinnerung in der Kunst der Gegenwart“ (2000/ 2001) suchte das historische museum frankfurt, gemeinsam mit der Künstlerin Sigrid Sigurdsson 60 Autorinnen und Autoren im Alter von 50 bis 100 Jahren sowie 35 Autorinnen und Autoren bis zu 50 Jahren.
Die Teilnehmer sollten mit der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main verbunden sein und sich bereit erklären, einen biographischen, historischen oder wissenschaftlichen Rückblick auf das vergangene Jahrhundert darzustellen. Die ersten Beiträge wurden nach einer Bearbeitungszeit von drei Jahren in die "Bibliothek der Alten" im historischen museum aufgenommen, wo sie seitdem der Öffentlichkeit dauerhaft zur Verfügung stehen.
Es werden weder inhaltliche noch formale Auflagen oder Vorschriften gemacht. Die Autoren können mit ihren Beiträgen entweder Kassetten oder Bücher, die bei ihrer Übergabe lediglich leere Seiten enthalten, gestalten. Diese können z.B. mit historischen oder biographischen Betrachtungen, mit Tagebüchern oder Briefwechseln, mit Zeichnungen, Protokollen oder wissenschaftlichen Beiträgen und Forschungsarbeiten gefüllt werden oder Fotos, Tonbänder und Filme enthalten.
Die Teilnahme der Autoren wird durch Messingschilder an den einzelnen Fächern des Schranks kenntlich gemacht. Die Beiträge der jüngeren Generation können bis zu 50 Jahre im Besitz der Autoren verbleiben, um danach ebenfalls in die „Bibliothek der Alten“ integriert zu werden. Seit 2005 kommt jedes Jahr ein neuer Teilnehmer oder Teilnehmerin dazu. Das letzte Fach wird im Jahr 2055 vergeben, so dass das Projekt im Jahr 2105 abgeschlossen sein wird. Ein Projekt, das in die Zukunft hinein wirkt. Das Offene Archiv der „Bibliothek der Alten“ erschließt dabei einen Zeitraum von mehr als Zweihundert Jahren erinnerter Geschichte.
Ziel des Projekts ist es, die Geschichte der Stadt Frankfurt am Main aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und kommenden Generationen die Möglichkeit zu geben, sich mit den Erinnerungen und Berichten der Älteren auseinanderzusetzen. Wie die Erfahrung zeigt, kann solch eine Bibliothek, in der die Bürger aktiv an einem Erinnerungsprozeß teilnehmen, oftmals der Auslöser weiterführender Diskussionen und Prozesse sein, die den Umgang einer Stadt mit ihrer eigenen Geschichte nachhaltig beeinflussen.
Es besteht insbesondere im Rahmen von Projekttagen- oder wochen die Möglichkeit zur Kooperation. Themen könnten u. a. sein:
- Kindheit eines jüdischen Jungen in Frankfurt am Main 1922-1939. Peter Bloch.
- „Straßen von Gestern“. Lebenswege eines jüdischen Mädchens. Sylvia Tennenbaum
- Jüdische Riten - Jüdischer Alltag heute. Schreib-Spiel-Werkstatt. Petra Kunik
- „Von der inneren Freiheit zum Widerstand. Irmgard Heydorn erinnert sich“. Ein Film von Wilhelm Rösing. Musik von Emil Mangelsdorff
- „Den Hauptweg verlassen - die Nebenpfade suchen“. Bericht eines jungen „Alt-Achtundsechziger“. Wolf von Wolzogen…
- Ruth Schwarz- ein Frankfurter Mädchen aus dem Eschenheimer Turm erinnert sich
- Meine Kindheit und Jugend in Zickzackhausen- Kurt Schäfer und das "Neue Frankfurt" et al.
Workshops und Gesprächsveranstaltungen können direkt vereinbart werden mit:
Wolf von Wolzogen (Tel. 069-212-34611, wolf.vonwolzogen(at)stadt-frankfurt.de) oder Feli Gürsching (Tel. 069-212-31672, feli.guersching(at)stadt-frankfurt.de).

Stadtgänge
Das Treuner´sche Altstadtmodell und der Merianplan sind die Ausgangspunkte der allermeisten Stadtgänge zur Geschichte Frankfurts vom Mittelalter bis heute. Die Gegenüberstellung stadtgeschichtlicher Spuren verschiedener Epochen macht die Veränderungen des Stadtbildes augenfällig. Thematische Verknüpfungen mit anderen Stadtgängen sind möglich.
Stadt am Fluss
Kultur- und sozialgeschichtliche Aspekte der Stadtentwicklung werden am Beispiel des Mains erläutert. Der Fluss wird dabei als Transport- und Kommunikationsband betrachtet und in seinen Wechselbeziehungen zur Stadt untersucht. Der Rundgang führt u.a. entlang Römerberg, Dom, Mainufer mit 1950er Jahre-Siedlung, Alter Brücke, Portikus, Mainkai zurück zum großen Stadtmodell im Technischen Rathaus.
Östliche Altstadt
Der Stadtgang verläuft von der Saalhofkapelle als Kern des mittelalterlichen Frankfurts über Römerberg, Nürnberger Hof und Hainer Hof zur Gedenkstätte Börneplatz. Schichtungen und Überlagerungen im Stadtbild werden sichtbar gemacht. Zugleich werden die Themen Stadt im Mittelalter und in der frühen Neuzeit, Juden in Frankfurt, Messe, Sanierung und Stadtplanung, Zerstörung und Wiederaufbau berührt.
Jüdisches Leben in Frankfurt
Der Gang führt vom Treuner´schen Altstadtmodell im Historischen Museum über Römer- und Dombereich zu dem Stadtmodell im Museum Judengasse und endet schließlich an der Gedenkstätte am Börneplatz. Es werden die historischen und kulturarchäologischen Aspekte der Zerstörungen jüdischen Lebenswelt vom Mittelalter bis zum Holocaust besprochen. So berührt der Gang durch die Frankfurter jüdische Geschichte die Plakette auf dem Römerberg in Erinnerung der Bücherverbrennung ebenso wie die Südseite des Doms als ehemaliger Ort des Zusammenlebens von Juden und Christen.
Das Neue Frankfurt
Ausgehend von der Ausstellung "Mainmetropole. Frankfurter Stadtgeschichte 1866-2001" läßt sich am Beispiel der Frankfurter Küche Funktionalität und Moderne im sozialen Wohnungs- und Siedlungsbau der Weimarer Republik besonders eindrücklich darstellen. Nach Vereinbarung führt der Stadtgang in die Frankfurter Römerstadt, bestes Beispiel für den sozialen Wohnungs- und Siedlungsbau des Neuen Frankfurt der 1920er Jahre. Zusätzlich werden Fragestellungen zum Wohnen heute besprochen.
Die Bockenheimer Landstraße
Kontinuität und Wandel einer Straße und des Stadtteils zwischen Opernplatz und Bockenheimer Warte sind Gegenstand dieses Stadtgangs. Spuren jüdischer Lebenswelt und Zeichen nationalsozialistischer Barbarei werden ebenso sichtbar wie die legendären Orte von Spekulation und Häuserkampf der 68er-Generation.
Die Zeil - Vom Viehhof zur Zeilgalerie
Der Rundgang verläuft entlang ausgewählter Orte von der Saalgasse zur Fahrgasse, über die Staufenmauer zur Konstabler Wache und schließlich zur Zeil bis zur Hauptwache. Hierbei wird ein historischer Bogen gespannt, der die Entwicklung der Zeil vom mittelalterlichen Viehmarkt zu einer der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Europas nachvollzieht. Anhand ausgewählten Bildmaterials wird der Wandel einer immer rastlosen Flaniermeile deutlich: Hotels, Palais und Kaufhäuser einst und jetzt bis zum 2009 fertiggestellten Konsumtempel „My Zeil“. Dieser historische Überblick könnte abgeschlossen werden durch überwältigende Aussichten auf die Frankfurter Skyline auf der Zeilgalerie-Dachterrasse.
Frankfurt 1848
Deutsche Politik und Frankfurter Verhältnisse, Vormärz und bürgerliche Revolution: Zwischen Paulskirche und dem rekonstruierten Palais Thurn und Taxis sind nicht nur Tagungsorte der Fraktionen nachzuspüren, auch das literarische Frankfurt und der Salon der Clothilde Koch-Gontard ist Teil des Rundgangs. Ein möglicher Ort ist auch der Hauptfriedhof mit den Gräbern der Gefallenen von 1848.
Pädagogische Materialien zur Vor- und Nachbereitung sind über den Besucherservice erhältlich (3 Euro).
Fremde und Minderheiten in Frankfurt
In der Handels- und Messestadt Frankfurt waren seit jeher sogenannte "Meßfremde" zu Gast. Es fanden aber auch Minderheiten Aufnahme, die aus politischen und religiösen Gründen verfolgt wurden wie Hugenotten oder englishe Glaubensflüchtlinge. Seit dem 12. Jahrhundert gibt es eine Jüdische Gemeinde in Frankfurt . Objekte und Orte der Fremdheit sowie der Umgang mit diesen vom Mittelalter bis heute werden in der Führung vermittelt. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Von Fremden zu Frankfurtern“.

Weitere Angebote
Fenster-Lapidarium
Plastiken und Steindenkmäler kirchlicher und weltlicher Bauten spiegeln den Formenreichtum zwischen Spätmittelalter und 19. Jahrhundert wider. Ein barrierefreies Angebot besonders auch für Sehbehinderte und Blinde.
Für unsere Besucher: An der Pforte können Sie ein Informationsblatt zu den ausgestellten Exponaten ausleihen.
Höchster Porzellan-Museum im Kronberger Haus, Bolongarostr. 152, Frankfurt-Höchst mit Sammlung Kurt Bechtold und "Höchste Lust und barocke Zier" (Sammlung HistoCom Höchst)
Der Kern der Führung ist die Präsentation der Geschichte der Höchster Porzellanmanufaktur am Beispiel von Fayencen und Porzellanen aus der Zeit der Rokoko und Klassizismus. Gedeckte Tische mit Tafelaufsätzen von dem bedeutendsten Höchster Modelleur Johann Peter Melchior veranschaulichen die Tafelkultur des 18. Jahrhunderts. |